Abnehmen mit grünem Tee – da gibt’s noch mehr als nur die gesunden Inhaltsstoffe

Hilft grüner Tee beim Abnehmen? Ja, aus ganz vielen Gründen. Es lohnt sich, grünen Tee nicht einfach nur zu trinken, ihn besser zu zelebrieren.
Grüner Tee - gesund und vielleicht auch gut zum Abnehmen
9. Januar 2023
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14 Minuten
Astrid Kurbjuweit
Wissenschaftliche Untersuchungen legen die Vermutung nahe, dass grüner Tee die Fettspeicherung hemmt und eventuell auch die Thermogenese erhöht und deswegen das Abnehmen erleichtert.

Daraus haben viele die Hoffnung abgeleitet, mit grünem Tee endlich das nebenwirkungsfreie Wundermittel zur Gewichtsreduktion gefunden zu haben. So einfach ist es leider nicht.

Trotzdem ist grüner Tee nicht wirkungslos. Er enthält eine ganze Liste an gesunden Inhaltsstoffen und die Art seiner Zubereitung und wie man ihn genießt, ist für das Abnehmen sehr förderlich.

Grüner Tee ist aus verschiedenen Gründen das ideale Getränk für Menschen, die abnehmen oder schlank bleiben möchten. Hier geht es darum, warum Abnehmen mit grünem Tee so gut ist, und wie man maximal vom grünen Tee profitiert.

Was ist grüner Tee?

Grüner Tee besteht aus den Blättern des Teestrauches, die direkt nach dem Pflücken gedämpft oder geröstet werden. Danach werden sie nur noch getrocknet, und fertig ist der grüne Tee.

Die Blätter können dann unverändert verwendet werden, oder sie werden zu feinem Mehl zerstoßen. Letzteres wird dann häufig in Teebeutel gefüllt.

Aber es gibt auch Grünteesorten, bei denen das Zerstoßen zu feinem Pulver Teil des traditionellen Herstellungsprozesses ist.

Grüner Tee besteht also aus demselben Grundstoff wie schwarzer Tee, nur dass er nicht fermentiert wird. Die unterschiedliche Behandlung der Teeblätter resultiert in unterschiedlichen Inhaltsstoffen, unterschiedlicher Wirkung und Unterschieden in Geschmack und Farbe.

Teeblätter, vom grünen und schwarzem Tee.

Blatt-Tee, grün und schwarz. Der gleiche Ausgangsstoff, unterschiedliche Produkte.
Foto: HamsterMan/Shutterstock

Genau wie schwarzer Tee wird grüner Tee in verschiedenen Anbaugebieten angebaut, die jeweils ihre charakteristischen Teesorten hervorbringen.

Es gibt ihn also in sehr vielen verschiedenen Sorten, die jeweils unterschiedlich schmecken und auch auf unterschiedliche Traditionen zurückblicken.

Große Unterschiede gibt es dabei zwischen den verschiedenen Teeanbaugebieten, genau wie beim schwarzen Tee. Ein Tee aus Darjeeling in Indien ist etwas völlig anderes als ein Tee aus China oder aus Japan.

In jedem Land gibt es viele verschiedene Teegärten und Anbaugebiete. Der Teekenner kann den Geschmack der verschiedenen Sorten unterscheiden und hat sicherlich auch seine ganz persönlichen Präferenzen.

Durch die Beschäftigung mit dem grünen Tee wird schnell klar, dass es nicht damit getan ist, einfach irgend einen Teebeutel aus dem Regal zu nehmen und heißes Wasser drüber zu gießen.

Deshalb beruht die Hauptwirkung des grünen Tees beim Abnehmen auch nicht auf den tatsächlich oder vermeintlich Fett verbrennenden oder Hunger bremsenden Inhaltsstoffen, sondern auf dem Genuss eines qualitativ hochstehenden Lebensmittels.

Dies lässt sich sicher nicht durch die Einnahme von grünem Teeextrakt oder anderen Abkürzungen erreichen.

Natürlich hat auch die Lebensmittelindustrie den grünen Tee für sich entdeckt und füllt ihn in Tetrapacks, oder macht ihn, vermischt mit Zucker, zum Lifestylegetränk. Das hat mit ursprünglichem, gesundem grünem Tee nicht mehr viel gemeinsam.

Hier geht es um grünen Tee, der wie oben beschrieben, aus den Blättern des Teestrauches gewonnen wird. Industrielle Verarbeitungsprozesse werden nicht benötigt.

Ignorieren sollte man auch Nahrungsergänzungsmittel, die ein Konzentrat aus grünem Tee enthalten und die diverse Wirkungen versprechen.

Die Inhaltsstoffe des grünen Tees wirken optimal in der Dosierung, die man mit Teetrinken erreicht. Mehr davon ist nicht besser, im Gegenteil.

Grüner Tee ist ein Naturprodukt, mit allen Vorteilen, die Naturprodukte haben. Man muss ihn nicht durch industrielle Fertigungsprozesse jagen.

Inhaltsstoffe – was ist drin im grünen Tee?

Grüner Tee hat eine ganze Reihe von Inhaltsstoffen, mit gesunder und erwünschter Wirkung.

Teein

Grüner Tee enthält Teein, das ist derselbe Stoff wie Koffein, nur in etwas anderer chemischer Verbindung als im Kaffee. Die Wirkung ist etwas milder, dafür länger anhaltend, als die von Kaffee. Man kann grünen Tee also sehr gut anstelle von Kaffee trinken.

Der grüne Tee macht wach, aber er wirkt weniger aufputschend als Kaffee.

L-Theanin

Die Aminosäure L-Theanin moderiert die Wirkung des Teeins, so dass man grünen Tee, anders als Kaffee, auch abends noch trinken kann, ohne schlaflose Nächte befürchten zu müssen.

L-Theanin wirkt auch leicht konzentrationsfördernd, so dass grüner Tee vielleicht das bessere Getränk für Menschen ist, die lernen oder sich sonstwie konzentrieren müssen.

Catechine

Grüner Tee enthält sehr viele Catechine, das sind Bitterstoffe. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen.

Sie geben dem Tee nicht nur den leicht bitteren Geschmack, sie haben auch alle gesundheitlichen Vorteile, die Bitterstoffe mit sich bringen.

Da aus ganz vielen Nutzpflanzen der bittere Geschmack rausgezüchtet worden ist, nehmen wir heute viel weniger Bitterstoffe zu uns als unsere Vorfahren. Grüner Tee ist eine Möglichkeit, das auszugleichen.

Catechine sind sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung. Sie können unter anderem auch blutzuckersenkend wirken und sich deshalb günstig bei Diabetes auswirken.

Ob auch gesunde Menschen von dieser Wirkung profitieren, ist noch nicht eindeutig geklärt.

Daneben wirken sie Alterungsprozessen entgegen, vermindern die Wahrscheinlichkeit, an Krebs oder Herz-Kreislauferkrankungen zu sterben und vermindern ganz allgemein oxidativen Stress im Körper.

Bitter ist gesund! Aber grüner Tee enthält nicht nur Bitterstoffe, deshalb schmeckt er auch nicht nur leicht bitter, sondern richtig gut!

Polyphenole

Polyphenole sind Farb- oder Geschmacksstoffe, dabei ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe mit gesunder Wirkung.

Sie wirken antioxidativ, gegen freie Radikale. Sie wirken Entzündungen entgegen und reduzieren dadurch das Risiko für Folgekrankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Krebs.

Polyphenole senken zusammen mit Fluorid das Risiko für Karies. Beide Stoffe sind im grünen Tee enthalten.

Epigallocatechingallat (EGCG)

EGCG ist der Stoff, der von vielen als das Wundermittel im grünen Tee angesehen wird. Er ist eines der vielen enthaltenen Polyphenole.

Es scheint so zu sein, als ob es diese Substanz wäre, die den Blutzuckeranstieg nach kohlenhydratreicher Mahlzeit bremst.

Aber man weiß nicht, ob die Wirkung auf diese eine Substanz zurückgeht, oder nicht doch eher auf das Zusammenspiel der vielen, im Tee enthaltenen Substanzen.

Also besser grünen Tee zum Essen trinken, als eine Kapsel zu schlucken.

Extrakte, die EGCG in besonders hoher Dosierung enthalten,  sind einfacher einzuwerfen, aber vermutlich geht dieser Ansatz am Ziel vorbei.

Und es gibt allerdings die Vermutung, dass die Polyphenole im grünen Tee auch überdosiert werden können. Gesund ist also, ihn als Tee zu trinken, nicht als Extrakt, in Pulver- oder Kapselform einzuwerfen.

Gerbstoffe

Im grünen Tee sind Tannine enthalten, das sind Gerbstoffe, die einen herben Geschmack erzeugen und gegen Magen-Darm-Erkrankungen wirken. Das kann allerdings auch Verstopfungen auslösen, insbesondere in Kombination mit einer ballaststoffarmen Ernährung.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

Grüner Tee enthält fast alle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Mensch braucht. Allerdings bedingt durch den Teeaufguss nur in sehr geringer Menge, die den Bedarf nicht deckt.

Zubereitung von grünem Tee

Bis jetzt ging es um die grünen Teeblätter. Um daraus das Getränk Grüntee zu machen, muss man die Blätter mit heißem Wasser aufgießen.

Man braucht eine gut vorgewärmte Teekanne und ein Teenetz. Alternativ kann man zwei Teekannen und ein Teesieb verwenden.

Man gibt etwa einen gestrichenen Teelöffel Teeblätter pro Tasse in die Kanne oder in das Teenetz. Dann bringt man frisches Leitungswasser zum Kochen und lässt es auf ca. 70 °C bis 90 °C wieder abkühlen.

Die optimale Temperatur hängt von der Tee-Sorte ab und ist eine Wissenschaft für sich. Auf gutem Tee steht drauf, welche Temperatur empfohlen wird.

Sehr hartes Wasser sollte vorher durch einen Wasserfilter gelaufen sein. Über die Wirkung der Wasserfilter kann man sich auf dieser Seite informieren.

Für grünen Tee sollte man niemals kochendes Wasser verwenden, da es den Tee bitter werden lässt. Man gießt den Tee auf und lässt ihn etwa zwei Minuten in der offenen Kanne ziehen.

Dann schüttet man ihn entweder durch ein Sieb in die zweite Kanne oder man nimmt das Teenetz heraus.

In jedem Fall kann man die Teeblätter noch für einen zweiten und eventuell sogar noch für einen dritten Aufguss verwenden, ganz im Gegensatz zum schwarzen Tee.

Viele sind der Ansicht, dass der zweite Aufguss geschmacklich sogar der beste ist. Wer möchte, kann seinen grünen Tee mit einem Spritzer Zitronensaft verfeinern.

Denn Vitamin C verbessert die Aufnahme der Polyphenole. Im grünen Tee ist Vitamin C enthalten, aber es wird zumindest teilweise durch die Hitzeeinwirkung zerstört. Zitrone kann das ausgleichen.

Und der Geschmack ergänzt sich sehr gut.

Grünen Tee genießen

Wer bis jetzt gelesen hat und denkt, dass es doch ziemlich aufwendig ist, grünen Tee zu trinken, dem sei gesagt, dass es genau dieser Aufwand ist, der den entscheidenden Vorteil des grünen Tees darstellt.

Abnehmen mit grünem Tee - Genuss macht schlank

Abnehmen mit grünem Tee – Genuss macht schlank
Foto: Pheelings media/Shutterstock

Sich mit dem zu beschäftigen, was man isst und trinkt, es wichtig zu nehmen und Zeit zu investieren, um es so gut wie möglich zu genießen, ist der entscheidende Faktor, der unbemerktes, sinnfreies Reinstopfen von ungesunder Nahrung verhindert.

Genuss ist das Ziel. Genuss gibt es nicht umsonst. Man investiert Zeit und sein gutes Urteilsvermögen. Genuss macht schlank.

Grüner Tee enthält eine Menge gesunde Inhaltsstoffe. Sich gesund zu ernähren, mit allen Nährstoffen, ist dem Abnehmen definitiv förderlich.

Wichtiger ist aber, dass schon die Zubereitung, und eigentlich auch schon der vorhergehende Kauf mit der Auswahl der für einen selbst besten Sorte, viel Zeit in Anspruch nimmt.

Zeit, in der man nicht isst. Zeit, in der man in sich reinhört, was einem wirklich am besten gefällt, wie man den Genuss maximieren kann.

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Zeit, in der man sich mit sich selbst beschäftigt, damit, sich selbst etwas Gutes zu tun.

Das setzt sich fort beim Trinken des Tees. Grünen Tee kann man richtig nur in bequemer Körperhaltung trinken, entspannt, auf den Genuss konzentriert.

Grüner Tee mit Zucker?

Grüner Tee wird ohne Zucker getrunken, auch ohne Süßstoffe oder egal welche Süßungsmittel. Nur pur genossen entfaltet er seine ganze Geschmacksvielfalt.

Es gibt Menschen. denen das nicht schmeckt. Aber man kann lernen, sich das Süße abzugewöhnen. Dann trinkt man eben für eine Übergangszeit grünen Tee mit Zucker, nimmt dann immer weniger Zucker und irgendwann wird man überrascht feststellen, dass der Tee pur am besten schmeckt.

Das generalisiert dann auch auf andere Lebensmittel. Weniger Zucker ist ein entscheidender Faktor, wenn man nicht nur abnehmen, sondern auch dauerhaft schlank bleiben möchte.

Abnehmen mit grünem Tee: warum das so gut funktioniert

Abnehmen gelingt am besten, wenn man wieder lernt, beim Essen und Trinken zu genießen. Dazu isst und trinkt man am besten eher kleine Mengen dafür hochwertiger Lebensmittel.

Beim grünen Tee sind die Unterschiede offensichtlich. Das reicht vom Grüntee, der fertig gekocht im Tetrapack, häufig noch aromatisiert angeboten wird, über Teebeutel bis zum losen Blatttee, der nach Anbaugebieten unterschieden wird.

Es lohnt sich, zum Genießer zu werden, der die Unterschiede zwischen den Anbaugebieten herausschmecken kann.

Wer gelernt hat, täglich in Ruhe seinen Tee zu genießen, der wird keinen Bedarf mehr an Fastfood und vakuumverpackten Süßigkeiten haben und schon deswegen abnehmen.

Grüner Tee ist ein kalorienfreies, wohlschmeckendes Getränk, das es leicht macht, ausreichende Mengen an Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Grünen Tee kann man nicht wirklich im Stehen runter schütten, oder im Gehen, auf der Straße trinken. Man muss ihn in Ruhe genießen.

Essen und Trinken in Ruhe genießen zu können ist also ein wichtiger Bestandteil einer schlanken Lebensform, die am Grüntee gut eingeübt werden kann.

Die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des grünen Tees tragen zum positiven Effekt bei. Aber man kann die Wirkung nicht darauf reduzieren.

Grüner-Tee-Extrakt, in Kapseln oder als Pulver, warum das nicht die Lösung ist

Dass grüner Tee gesund ist und irgendwie auch das Abnehmen einfacher macht, hat sich bis zur Lebensmittelindustrie, bis zu den Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln herumgesprochen.

An Naturprodukten wie Tee verdienen diese Firmen und Konzerne aber nichts oder fast nichts.

Das Naturprodukt weiterzuverarbeiten, Extrakte daraus herzustellen, fertig gekochten, gezuckerten Tee in Tetrapacks oder Plastikflaschen zu füllen oder sonstwie aus dem Tee ein genormtes Industrieprodukt zu formen, verspricht ungleich höhere Verdienstmargen.

Grüner Tee wird dabei oft auf einen wirksamen Inhaltsstoff, auf
Epigallocatechingallat (EGCG) reduziert. Und die Produkte werden dann damit beworben, dass sie besonders viel von diesem Wunderstoff enthalten.

Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass der isolierte Wirkstoff besser, oder auch nur genauso gut wirkt wie grüner Tee, der aus Blatt-Tee frisch aufgebrüht wird. Und der dann alle wirksamen Substanzen enthält, die den Tee insgesamt so gesund machen.

Zucker und Zusatzstoffe, die diesen Produkten häufig beigemischt werden, machen die Herstellung günstiger. Das im Vergleich zum echten Tee minderwertige Produkt kann also teurer verkauft werden.

Deshalb werden diese Produkte auffällig und oft aggressiv beworben, loser Blatt-Tee dagegen nur selten und relativ unauffällig.

Grüner Tee-Extrakt in Kapseln oder als Pulver hat dazu noch mehr Nachteile. Man wirft mal eben im Vorübergehen eine Kapsel ein. Diese enthält vielleicht alle Wirkstoffe des grünen Tees.

Aber noch nicht einmal das ist sicher. Denn bei der Herstellung des Extraktes gehen Inhaltsstoffe verloren, werden verändert oder wirkungslos.

Vor allem aber nimmt man sich selbst die Gelegenheit, mit einer Tasse Tee einen Moment der Ruhe, der Entspannung zu genießen. Solche kleinen Auszeiten sind wichtig für das Abnehmen und das Wohlbefinden.

Diese Momente, in denen man sich auf seinen Teegenuss  und dabei auch auf sich selbst konzentriert, tragen ganz viel dazu bei, auf Stress-Essen und hektisches Runterschlingen verzichten zu können.

Wer bewusst und in Ruhe isst und trinkt, hat einen großen Schritt in Richtung schlanke Linie gemacht. Das wirkt langfristig viel besser als jede Diät.

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Beitragsbild: Nishihama/Shutterstock