Das richtige Frühstück hält lange satt - das macht schlank
27. August 2021
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2 Minuten

Viele Menschen haben die Gewohnheit, morgens nichts zu essen. Sehr viele dieser morgens-nichts-Esser sind übergewichtig. Tatsächlich ist es für eine anhaltende Gewichtsreduktion sehr wichtig, morgens zu frühstücken. Fast genauso wichtig ist die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel für das Frühstück.

Viele haben morgens keinen Hunger und glauben darüber hinaus, dass sie ohnehin schon genug essen, wenn sie jetzt morgens auch noch essen würden, wäre es noch mehr. Diese Befürchtungen sind unbegründet. Es ist viel einfacher, über den Tag weniger zu essen, wenn man vorher gut gefrühstückt hat. Insgesamt führt das Frühstücken also dazu, dass man weniger isst, nicht mehr.

Mit einem guten Frühstück im Bauch ist es ganz einfach, das Essen und alles was damit zusammenhängt, bis zum Mittagessen einfach zu vergessen. Zwischendurch Naschereien lassen sich auf einmal viel leichter vermeiden, und auch der Verzicht auf den Nachschlag beim Mittagessen fällt leichter. Ebenso fällt es leichter, zum Mittagessen etwas Gesundes, Vernünftiges zu essen, die Gier auf etwas besonders Gutes, Kalorienreiches wird kleiner. Nach einem guten Frühstück ist der Hunger zur Mittagszeit nicht ganz so groß, es fällt dadurch leichter, langsam zu essen, statt hektisch zu schlingen. Dadurch merkt man besser, wann man satt ist, und isst nicht mehr zu viel.

Ein gesundes Frühstück erleichtert es also, ein gesundes, nicht zu üppiges Mittagessen zu sich zu nehmen, was wiederum dazu führt, dass man auch nachmittags nicht mehr so viel zwischendurch essen muss. Die positive Wirkung setzt sich dann über den ganzen Tag fort, am Ende isst man deutlich weniger und es ist einfacher, gesunde Sachen zu essen. Heißhungeranfälle werden seltener werden.

Vollkornprodukte zum Frühstück

Am wichtigsten ist, überhaupt zu frühstücken, aber daneben sollte man auch nicht vergessen, gesunde, gut sättigende Nahrungsmittel zum Frühstück zu essen. Ideal sind Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Vollkornbrötchen, Müsli oder Haferflocken. Besser als Butter oder Margarine sind Quark, Frischkäse oder ein sonstiges fettarmes Milchprodukt. Besser als Kaffee ist Tee, zum Beispiel grüner Tee. Den kann man auch gut ohne Zucker trinken. Obst oder rohes Gemüse runden das Frühstück ab.

Ein gutes Frühstück könnte also zum Beispiel aus einer dicken Scheibe Vollkornbrot bestehen, bestrichen mit reichlich Magerquark und verziert mit einem kleinen Klecks Marmelade. Dazu kann man Tee ohne Zucker trinken und hinterher kann man noch einen Apfel oder ein anderes Stück Obst essen.

Wer es lieber pikant mag, kann den Quark mit Kräutern und etwas Salz abschmecken und zusammen mit Gewürzgurken, Salatgurke, Paprikastreifen, Salatblättern oder Tomaten auf dem Brot essen.

Wer nicht so gerne Brot essen möchte, der kann Müsli oder Haferflocken mit Milch, Joghurt oder einem anderen Milchprodukt essen. Statt Zucker sind ein paar getrocknete Früchte die bessere Wahl, in den meisten Müslimischungen sind sie ohnehin schon enthalten.

Es ist nicht notwendig, sich mit dem Kaloriengehalt der verwendeten Nahrungsmittel zu beschäftigen, wichtiger ist, gut sättigende, möglichst naturbelassene Lebensmittel zu essen. Die mögliche Auswahl geht dabei weit über die vorgeschlagenen Beispiele hinaus, nur Diätprodukte sollten vermieden werden.

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Beitragsbild: Chatrawee Wiratgasem/Shutterstock